Brigitte Sommer - Freie Journalistin und freie Bildjournalistin

Brigitte Sommer | Zeppelinstrasse 29 | 63456 Hanau | Telefon: 0 61 81 - 96 67 16 | Email: mail@journalistin.info

Wolfsbilder

P R E S S E M I T T E I L U N G

„Wolfsbilder“ nennt die Journalistin Brigitte Sommer ihren Bildband über die drei von Hand aufgezogenen Polarwölfe Ayla, Scott-Cisco und Khan. Brigitte Sommer schildert in ihren emotionalen Fotos ihre Begegnungen mit den drei Beutegreifern vom Zeitpunkt kurz nach ihrer Geburt bis zu ihrem ersten Geburtstag.

Mit der Herausgabe des Bildbandes „Wolfsbilder“ über die Entwicklungsphasen von Polarwölfen erfüllte sich für die Journalistin Brigitte Sommer ein Jugendtraum. Ein Jahr lang begleitete die Journalistin und Bildjournalistin das Leben der drei Polarwölfe Ayla, Scott-Cisco und Khan, die in dem Hanauer Wildpark “Alte Fasanerie” von der Verhaltensforscherin Dr. Marion Ebel von Hand aufgezogen wurden. Brigitte Sommers fotografische Einblicke in die Entwicklung der drei Rabauken begann kurz nach der Geburt der Wölfe im Stralsunder Zoo und endet vor ihrem ersten Geburtstag im Wildpark in Hanau. Das Ergebnis dieser Entwicklungsstudie ist ein Bildband, der Schritt für Schritt das erste Lebensjahr der jungen Wölfe aufzeigt.

Bilder aus dem Bildband

Ergänzt wird der Bildband durch einfühlsame Texte von Brigitte Sommer und der “Wolfsmutter” Dr. Marion Ebel. Texte, die den Leser und Betrachter der Fotos mit dem Beutegreifer Wolf vertraut machen und aufzeigen, dass der Wolf kein böses Ungetüm ist, dass Jagd auf den Mensch macht, sondern ein Lebewesen, das in vielen Bereichen den Menschen in seiner Sozialordnung ähnelt.

Dr. Erich Klinghammer, einer der bekanntesten Wolfsforscher und zugleich Leiter des großen Wolfsparks in Indiana, USA, sagt über „Wolfsbilder“: “Dr. Marion Ebel hatte das Glück, dass sich eine ausgezeichnete Bildjournalistin, Brigitte Sommer, zu ihr gesellte und die Entwicklung der Welpen fotografisch dokumentierte. Auf diese wunderbare Weise können die Leser an dem ersten Lebensjahr von Ayla, Scott-Cisco und Khan teilhaben. Hier wird ein Bild von dem einst und zum Teil heute noch gefürchteten Räuber dargeboten, das nur zu erkennen ist, wenn man mit ihnen tagtäglich im engen Rudel, beziehungsweise im Familienverband, lebt. ”

Dr. Marion Ebel schildert in ihren Texten, wie eng ihre Beziehung zu ihren Wölfen ist. Zitat: “Trotz meiner Hoffnungen und meiner Erwartungen, endlich die späte Mutterschaft antreten zu können, schlägt das Erwartete unerwartet bei mir ein. So muss es sein, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen… Der Stern für die Wölfchen steht gut, denke ich mir, denn der Nachwuchs kam am neunten Mai zur Welt. Und der neunte Mai 2004 war Muttertag. ”

Brigitte Sommer geht in ihrem Text sehr persönlich auf ihre Erlebnissen mit den drei Rabauken ein. In dem, was sie schreibt, erkennt der Leser die tiefe Zuneigung zu den drei Wölfen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Als sie im September Ayla und Khan bei einer wilden Spielerei fotografierte, achtete sie nicht auf Scott. Brigitte Sommer: „Scott-Cisco konnte der Versuchung nicht widerstehen, sprang von hinten auf meinen Rücken und forderte mich zum „Wolfsspiel“ heraus, indem er „liebevoll“ an meinem Nacken knabberte und mir ein Büschel Haare ausriss. Abwehren durfte ich die Bande auf keinen Fall, die Tiere sollten nicht erschreckt oder beeinflusst werden. “

Die Faszination Wolf, die Brigitte Sommer schon seit ihrer Kindheit spürt, entwickelte sich im Laufe der Zeit, die sie mit den drei jungen Polarwölfen in deren Gehege verbringen durfte, zu einer tiefen Freundschaft. Keine der Aufnahmen wurde gestellt, kein Blitzgerät verwendet. Nach den manchmal etwas rustikalen Begrüßungszeremonien durch die Wölfe konnte Brigitte Sommer die Drei nach Belieben fotografieren. Oft schien es dabei so, als würden sich die Wölfe bewusst in Pose bringen, um möglichst gute Bilder abzugeben. Für die Journalistin war die

Zeit im Wolfsgehege stets eine Erholung vom Alltag: „Ich genoss das Zusammensein mit den drei „Jungen Wilden“ und meine journalistische Objektivität wandelte sich in eine Liebeserklärung an einen verkannten Beutegreifer. “

Mit einem Euro pro verkauftem Buch unterstützt Brigitte Sommer den Bau eines Wolfsteichs im Gehege der drei Wölfe.

Das Buch gibt es nicht mehr über den Buchhandel, sondern dient als exklusives Präsent für Protagonisten in Reportagen.

Bildband „Wolfsbilder“ DIN A 5, 80 Seiten, Fotos sw und farbig, Brigitte Sommer Co-Autorin: Dr. Marion Ebel ISBN 3-00-016122-8

Vorwort von Professor Klinghammer

Im Jahr 1995 besuchte ich Dr. Marion Ebel im Wild Park „Alte Fasanerie „ und lernte ihre verhältnismäßig scheuen europäischen Wölfe kennen, die nur herankamen, wenn ihnen Futter angeboten wurde. Seit ich Marion von unseren Hand aufgezogenen Wölfen in meinem WOLF PARK in Indiana, USA, erzählt habe, wünschte sie sich auch, eines Tages auf Menschen sozialisierte Wölfe im Wildpark zeigen zu können. Ich bot ihr deshalb an, uns in unserem Wolfpark zu besuchen. Während der nächsten Welpensaison verbrachte Marion einen Monat bei uns in den USA und erlebte, wie wir unsere Wolfswelpen mit der Flasche per Hand aufzogen. Das Ergebnis unserer Bemühungen zeigte sich, als Marion unser Gehege mit einem Wolfsrudel mit erwachsenen Tieren betrat. Die Wölfe zeigten keine Scheu. Eine unserer jungen Wölfe nannten wir ihr zu Ehren „Marion“ . Marion ist inzwischen Alphawölfin in unserem Rudel geworden. Genau so wie Marion jetzt die menschliche Alpha in ihrem Rudel von drei Polarwölfen geworden ist. Unsere Methode, die Wölfe auf den Menschen zu prägen, baut sich auf Konrad Lorenz’ Methode auf, wilde Enten und Gänse auf Menschen zu prägen. Er konnte sie frei fliegen lassen. Wölfe kann man natürlich nicht frei laufen lassen. Man muss sie leider in großen Gehegen halten. Bevor wir die Methode der Handaufzucht ausprobierten, hatte sich schon unser Kollege Erik Zimen (leider ist er im Jahr 2003 verstorben) dieser Verfahrensweise gewidmet. Unabhängig von Erik, adaptierten wir schließlich Lorenz' Methode für unsere Sozialisierung der Welpen auf Menschen. Als Marion im Frühjahr 2004 die drei Polarwolfwelpen von einem Tierpark in Stralsund bekam, und damit Ihre Pflegemutter wurde, erfüllte sich ihr großer Traum: Die Kleinen durch ihre Person auf Menschen zu sozialisieren. Sie hatte das Glück, dass eine ausgezeichnete Bildjournalistin, Brigitte Sommer, sich zu ihr gesellte und die Entwicklung der Welpen fotografisch dokumentierte. Das Ergebnis dieses Unternehmens erscheint nun in dem Bildband „Wolfsbilder „, von Brigitte und Marion. Die beiden schildern darin ihre Erlebnisse mit den drei Polarwölfen. Auf diese wunderbare Weise können die Leser an dem ersten Lebensjahr von Ayla, Scottie und Khan teilhaben. Hier wird ein Bild von dem einst, und zum Teil auch heute noch gefürchteten Räuber dargeboten, das nur zu erkennen ist, wenn man mit ihnen tag-täglich im engen Rudel, beziehungsweise im Familienverband, lebt. Zu Urzeiten lebten unsere Vorfahren in kleinen Verbänden, genau so wie die ebenso sozial lebenden Wölfe. Diese Ähnlichkeit der Sozialordnung führte dann vor etwa 15 000 Jahren dazu, dass sich einige Wölfen den Menschen anschlossen. Diese Wölfe wurden zu den Urahnen unserer Hunde, die sozusagen domestizierte Wölfe sind. „Wolfsbilder“ gibt einen Einblick in die Entwicklung der Welpen und deren Bindung an die Menschen, die ihr Leben mit ihnen teilen. Nach der Lektüre dieses Buches wird der Besuch des Wildparks „Alte Fasanerie“ ein besonderes Erlebnis ein.

Erich Klinghammer Leiter, Wolfpark, Indiana, USA