Brigitte Sommer - Freie Journalistin und freie Bildjournalistin

Brigitte Sommer | Zeppelinstrasse 29 | 63456 Hanau | Telefon: 0 61 81 - 96 67 16 | Email: mail@journalistin.info

Liebeserklärung an einen verkannten Beutegreifer

Ausstellungsplakat

PRESSEINFORMATION

Die Hanauer Journalistin Brigitte Sommer beobachtete ein Jahr lang die jungen Wölfe im Wildpark Alte Fasanerie/Fotoausstellung im Marstall von Schloss Hanau-Steinheim

Wolfsbilder“ nennt die Hanauer Journalistin Brigitte Sommer ihre Fotoausstellung über die Polarwölfe Ayla, Khan und Scott-Cisco, die vom 30. April bis 15. Mai im Marstall Schloss Hanau-Steinheim zu sehen ist. Ein Jahr lang hat sie mit ihrer Kamera die „jungen Wilden“ von ihrer Ankunft in der Alten Fasanerie Klein-Auheim bis heute begleitet. Zugleich erscheint zusammen mit der Ethologin und „Wolfsmutter“ Dr. Marion Ebel ein kleiner Bildband. Mit einem Euro pro Buch unterstützt Brigitte Sommer dabei den Bau eines Teiches im Wolfsgehege.

Hanau. Brigitte Sommer erinnert sich noch genau an den Tag, als Ayla, Khan und Scott-Ciso aus dem Stralsunder Zoo in den Wildpark Fasanerie ankamen. Von diesem Tag an stand für sie fest, dass sie die Drei eine längere Zeit über begleiten und ihre Entwicklung mit der Kamera festhalten will. So entstanden mit Unterstützung der Ethologin Dr. Marion Ebel Hunderte von Aufnahmen. Eine Auswahl zeigt die Bildjournalistin und Journalistin zwei Wochen lang im Steinheimer Marstall. Zu sehen sind fotografische Einblicke in das Leben der drei Polarwölfe, die anschaulich die einzelnen Entwicklungsschritte darstellen. Angefangen von der Zeit, als Dr. Ebel mit ihren damals noch braunen Schützlingen auf der Matratze im Infozentrum nächtigte und sie mit der Flasche fütterte, über die ersten Schritte der jungen Wölfe im eigenen Gehege, die Marion Ebel mit den Polarwölfen in einem Bauwagen verbrachte, bis zu den fast ausgewachsenen, voller Kraft strotzenden Tiere. Fotos, für die sich Brigitte Sommer immer unter die drei Rabauken mischte. Bei jedem Besuch musste sie sich zunächst einmal anspringen und abschlecken lassen. Liebesbeweise, die auch vor der – zum Glück robusten Kamera – keinen Halt machten und im Laufe der Zeit und zunehmender Größe der Tiere immer stärker und ungestümer wurden. Hatte die Journalistin manchmal Angst? Brigitte Sommer: „Wer wie ich schon in Afghanistan in Schützengräben den Angriffen der Taliban widerstanden hat, der hat auch vor Wölfen keine Angst. “ Was faszinierte sie aus gerechnet an Afghanistan und Wölfen? „Von beiden, den Wölfen und dem Land Afghanistan geht eine Usprünglichkeit und eine Wildheit aus. Beide zeigen ihren Zauber erst auf den zweiten oder dritten Blick. Afghanistan errang unrümliche Bekanntheit als „Achse des Bösen“ und Heimat der Taliban, der Wolf als böser Rotkäppchenfresser. Mich faszinieren Einblicke jenseits aller Vorurteile. “ Schnürsenkel, Ohrringe oder Jacken mit Reißverschluss wären bei diesen stürmischen Begrüßungen der mittlerweile 50 Kilogramm schweren Wölfe im Gehege leicht zum Spielzeug für die Rabauken geworden. Anders als bei ihren eigenen zwei weißen Schäferhunden nützte da auch keine Aufforderung wie „aus“ oder „ab“. Brigitte Sommer: „Die Tiere sollen schließlich ihre Wildheit erhalten, auch wenn sie handzahm aufgezogen werden. “ Wenn Ayla, Khan und Scott-Cisco ihre „Bekannte“ so richtig begrüßt hatten, konnte Brigitte Sommer die Drei ungestört fotografieren, beim genüsslichen Verzehren von Küken und anderem Frischfleisch etwa oder ihrem Lieblingsdessert, dunklen Trauben. Bei all der Randale boten sich der Bildjournalistin oft Motive, die eher den Eindruck einer verschmusten kleinen Bande vermittelten. Ein Beispiel ist das Foto von Khan, wie er als ungestümes Baby frech aus dem Bauwagen herausschaut. „Dass es sich hier aber um keine Streicheltiere handelt, spürt man aber schon beim Anblick ihrer Augen“, erzählt Brigitte Sommer, die im Laufe der Zeit eine enge Beziehung zu ihren fotografischen Objekten aufgebaut hat: „Meine journalistische Objektivität wandelte sich in eine Liebeserklärung an einen verkannten Beutegreifer. “

Bis auf ein paar Kratzer, die ihr die drei bei ihren stürmischen Begrüßungen mit ihren großen Pranken zugefügt haben, haben die regelmäßigen Begegnungen mit den Wölfen keine Blessuren hinterlassen. Eine Langzeitstudie, die viel Zeit und Geduld erfordert habe, so Brigitte Sommer. Das Ergebnis ihrer Arbeit sind Fotos, die das Beutetier Wolf in vielen Facetten zeigt. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 17 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Zugleich erscheint ein kleiner Bildband, der ergänzt durch Texte von Dr. Ebel und Brigitte Sommer auch die Erlebnisse der beiden mit den jungen Wölfen schildert. Das Buch gibt es zu 8,50 Euro an der Kasse der Alten Fasanerie sowie im Buchhandel und in der Ausstellung. Eine „Wolfsheulnacht“ findet zudem am 04. Mai ab 18.00 Uhr in der Alten Fasanerie statt.

Stimmen aus dem Gästebuch zur Ausstellung "Wolfsbilder"

Tolle Bilder! Viel Erfolg bei der weiteren Arbeit mit den Wölfen! (M. Hüche)

Wunderschöne Fotos! Weiterhin alles Gute für die Arbeit mit den Wölfen! (Waltraud und Peter Leppert)

Super dokumentiert in Fotos. (Monika Nunheim)

Diese Ausstellung ist zum „Mitheulen“. (Wolfgang Mayer)

Haben die Aufzucht der Wölfe begeistert verfolgt und finden die Ausstellung schön und das Gesamtergebnis toll. (Paul und Eva-M. Fundel)

„Ach wie menschlich“. (anonym)

Danke für Ihre Mühe und ebensolchen Dank für das erlebte Vergnügen. Wunderschöne Wolfsbilder! (Andrea Picard)

Wir haben die Drei in den ersten Tagen durch Fenster gesehen, als sie versuchten an der Schulter von Frau Dr. Ebel hoch zu klettern. Sie schlief. Schön, die ganze Entwicklung nun zu sehen. (H. J. Ersfelden)

Wölfe sind meine Lieblingstiere! (Sarah mit Rita und Oma)

Beeindruckende Aufnahmen, beeindruckend portraitiert. (M. Ließ)

Sehr schöne Ausstellung, in der Hoffnung auf weitere lebensnahe Wolfsbilder! (Christina und Lobo)

Die Bilder sind faszinierend. Man lernt die Wölfe von einer anderen Seite kennen. Mareike findet die Wölfe so „kuschelig“. Viel Erfolg und viel Spaß weiterhin mit den Wölfen. (Brigitte, Mareike und Frank Zilske)

Eine große Freude für den Betrachter dieser gelungenen Bilder. Vielen Dank! (Kerstin Hulfsche aus Frankfurt)

Eine beeindruckende und zugleich anrührende Fotoserie. Man spürt und empfindet zugleich die Liebe, die der Mensch dem Tier entgegenbringt und umgekehrt. Einfach fantastisch!! Danke! (Doris und Johannes Ritter

Wir hoffen, dass die Tiere lange leben und es weiteren Nachwuchs gibt. (Ellen Baumann)

Ich denke, dass sehr viele Aufnahmen die Tiere wirklich charakteristisch eingefangen haben. Kompliment! (Th. Ludz)

Sehr schöne Aufnahmen. Vielen Dank! (Willi Picard)

Liebe Frau Sommer, mit einer „Horde junger Wilder“ am Donnerstag 12. Mai, haben wir eine tolle Ausstellung genießen können. Die Fotos sind klasse, wir begeistert und sagen danke, auch für die Zeit in der Fasanerie am Vormittag. (Daniela Drengemann und die Klassen G3, H4, H2/3 der Friedrich-Fröbel-Schule)

Hallo Frau Sommer,

eine tolle Ausstellung. Hoffentlich wird vielen Menschen dadurch die Angst vor diesen wundervollen Tieren genommen. Beneidenswert, solche „süßen“ Freunde zu haben. Mein Mann und ich sind jedesmal aufs Neue verliebt. Bis irgendwann mal wieder. (M. Seitz, Rodenbach)

Eine schöne Ausstellung, die uns eine gute Einsicht gegeben hat, über das Verhalten von diesen „Drei jungen Wilden“. 14 Jahre zurück habe ich Klein-Auheim besucht und vor zwei Monaten erneut, als ein richtiger Wolfsliebhaber! (Tom van Laar aus Holland)

Es ist uns immer wieder eine Freude, die Tiere in Ihrer Ausstellung in ihrer Lebensfreude zu sehen. (J. Schubert und K. H. Steib)

Eine äußerst beeindruckende Sammlung toller und aufregender Wolfs(kinder) bilder – prima, hat uns gut gefallen. (Ulli, Mike und Lisa Ostenkamp)

Sehr, sehr beeindruckend! Nur schade, dass das Alter nicht ersichtlich ist. (J. und M. Zahn)

Wunderschöne Aufnahmen, die unser Herz berühren! Wann kommt Band 2? Herzlichst (Hubert und Astrid Ohl)

Sehr schöne Bilder. Wir freuen uns, ein paar Bilder zu Hause zu haben. (Charles und Jürgen Hutwohl)

Das sind wirklich schöne Bilder, mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Viel Glück für die nächste Ausstellung! (Eure Jana Ritter)

Angeregt durch einen Besuch im Park und später weiterverfolgt in der Presse. Unser heutiger Besuch: Wunderschön, für mich als Natur- und Tierfreund. Ein herzliches Dankeschön! (Bernhard und Hannelore Kaiser, Mühlheim)

Mir hat es gut gefallen. Besonders das Bild mit den heulenden Wölfen. (Till Kaiser)

Zu meinem vorigen Geburtstag schenkte mir eine meiner Freundinnen einen Besuch bei den damals „halbstarken“ Wolfskindern. Ich werde die Freude und die Rührung, die ich beim direkten Kontakt mit den Dreien empfand, nie vergessen. Die Bilder rufen die Erinnerung wach und halten die Eigenart der drei „Wolfskinder“ wunderbar für die Betrachter fest. (Heidrun Müller-Höhn)

Sehr interessante Bilder mit mutiger Frau! U. Winkhausen-Zeller, Erlensee)

Alle Fotos erscheinen sehr lebendig und sehr abenteuerlich. Super gemacht! (H. Boos)

Pressestimmen

Auf Wunsche sende ich Ihnen gerne eine Pressemappe mit den erschienenen Rezensionen und Berichten zu. Darunter sind Veröffentlichungen in der

  • Frankfurter Rundschau
  • Tierbild
  • Mach mal Pause
  • Offenbach Post

Mailen Sie an mail@journalistin. info

2000 Besucher beeindruckt von den "Wolfsbildern"

Gäste waren begeistert/Brigitte Sommer hofft auf Fortsetzung ihres Projektes Hanau, 25. Mai. „Eine beeindruckende und zugleich anrührende Fotoserie. Man spürt und empfindet zugleich die Liebe, die der Mensch dem Tier entgegenbringt und umgekehrt. Einfach fantastisch! “ Mit dieser und ähnlichen Gästebucheintragungen schilderten die Besucher der Ausstellung „Wolfsbilder“ im Marstall von Schloss Steinheim ihre Empfindungen, die sie beim Betrachten der Fotos spürten. Mit 1989 Besuchern war die Fotoausstellung, die die Stadt Hanau zusammen mit der Bildjournalistin Brigitte Sommer im Marstall von Schloss Steinheim veranstaltete, die am besten besuchte Ausstellung, die bislang im Marstall von der Stadt veranstaltet wurde.

Die Steinheimer Journalistin dokumentierte mit ihren Fotos das erste Lebensjahr der drei Polarwölfe Ayla, Scott-Cisco und Khan im Wildpark „Alte Fasanerie“ in Klein-Auheim und zeigte chronologisch die einzelnen Entwicklungsschritte der drei „jungen Wilden“ auf. Besonders erfreulich, so Sommer, dass sich auch zahlreiche Besucher außerhalb des Main-Kinzig-Kreises die Ausstellung angesehen haben. Selbst aus Bad Brückenau und Würzburg seien Besucher nach Steinheim gekommen.

In zahlreichen Führungen hatte Brigitte Sommer den neugierigen Besuchern die Fotodokumentation erläutert und ihre Erlebnisse mit den drei Rabauken geschildert. Das, so Sommer, habe auch dazu beigetragen, die bei vielen noch instinktiv vorhandene Angst vor dem Wolf zu beseitigen, was auch einige Einträge im Gästebuch verdeutlichen. Eine Frau, die Wölfen bislang eher skeptisch gegenüberstand, schrieb: „Eine tolle Ausstellung. Hoffentlich wird vielen Menschen dadurch die Angst vor diesen wundervollen Tieren genommen. Beneidenswert, solche süße Freunde zu haben“. Besonders interessiert an den Fotos, die chronologisch das Leben der Tiere von ihrer Ankunft im Wildpark im Alter von knapp zwei Wochen bis kurz vor ihrem ersten Geburtstag zeigten, waren Frauen und Kinder. Ihr Anteil an den Gesamtbesuchern betrug etwa 70 Prozent. Brigitte Sommer legte bei ihren Erläuterungen stets Wert darauf, dass es sich bei den drei Rabauken zwar um Wölfe handle, die durch ihre Aufzucht von der Ethologin Dr. Marion Ebel an Menschen gewohnt sind, dass die Tiere aber bewusst ihre Wildheit erhalten sollen.

Viele Besucher sahen sich die Ausstellung sogar öfters an, darunter eine Frau aus Oberursel, die vom Wesen Wolf derart fasziniert ist, dass sie wiederholt mit Zug und Bus nach Steinheim kam, um sich die Fotos zu betrachten. „Wunderschöne Aufnahmen, die unser Herz berühren! Wann kommt Band zwei? “ schrieb eine Besucherin in das Gästebuch. Dazu Brigitte Sommer: „Ich würde die drei „jungen Wilden sehr gerne weiter mit meiner Kamera beobachten“. Die Stadt Hanau hat auf Grund des großes Ausstellungserfolges bereits eine Ausstellung mit den Wolfsbildern für nächstes Jahr im Neustädter Rathaus in Aussicht gestellt. Es wäre schön, so Brigitte Sommer, wenn die Möglichkeit besteht, die „jungen Wilden“ weiterhin mit meiner Kamera zu beobachten. “

Die zahlreichen Besucher hätten ihr sehr viel Zuspruch gegeben und gezeigt, dass die drei Polarwölfe auch sehr viele Freunde in angrenzenden Regionen gefunden haben. Gefreut habe sie auch, dass unter den Fans viele Kinder sind, das hätten auch die Führungen für die Schulklassen gezeigt. So schrieb die kleine Sarah: „Wölfe sind meine Lieblingstiere“.

Viele Ausstellungsbesucher nutzten nach dem Betrachten der Fotos auch die Gelegenheit, sich die Polarwölfe in ihrem Zuhause in der „Alten Fasanerie“ anzusehen. So bildeten die ausgestellten Fotos eine hervorragende Ergänzung zu den drei Rabauken in ihrer natürlichen Umgebung. Zitat einer Besucherin: „Die Bilder sind faszinierend. Mit den Fotos lernt man die Wölfe von einer anderen Seite kennen. “